Deutsche Doggen vom Gonnatal

wesensfeste , gesunde und langlebige Doggen
 

 Die 3 häufigsten Todesursachen der Deutschen Dogge sind :

Krankheitsbild DCM (Dilatative Kardiomyopathie)

        Erkrankungen des Herzmuskels, so genannte Kardiomyopathien, treten verhäuft bei großen Hunderassen auf.

Definition

Eine Dilatative Kardiomyopathie ist eine Funktionsstörung des Herzmuskels. Dieser Störung liegen verminderte Kontraktilität, Veränderungen des Volumens in Kammern und/oder Vorhöfen, Arrhythmien oder eine Kombinationen dieser zugrunde.

Krankheitsentstehung und -entwicklung

Es kommt zu einer Erweiterung der linken und/oder rechten Herzkammer, nicht selten auch der Vorhöfe. Daraus folgt eine verminderte Kontraktilität und somit Störungen der Erregungsbildung und –weiterleitung im Herzen.

Klinisches Bild - Symptome

Die Symptome sind typisch für eine Herzerkrankung: Schwäche, Husten, Belastungsunfähigkeit, Appetitlosigkeit und Abmagerung bei Zunahme des Bauchumfangs. Auffällig ist auch die nächtliche Unruhe und das ständige Aufstehen und Niederlegen.

Prognose

Die Prognose ist abhängig von Stadium der Herzkrankheit. Jedoch kann eine Herzerkrankung nicht vollständig wieder geheilt werden. Es kann aber das Fortschreiten verlangsamt werden, wenn die Erkrankung früh erkannt wird.

Prophylaxe

Wichtig ist immer regelmässig einen Herzultraschall bei seinem geliebten Vierbeiner zu machen , um dann auch dementsprechend zu handeln .





Krebs beim Hund

Regelmäßig werden mit dem Begriff "Krebs" in der Tiermedizin bösartige (maligne) Tumore verstanden, die meist auch Tochtergeschwüre (Metastasen) ausbilden. Im weiteren Sinne werden maligne Erkrankungen dazu gerechnet, die ohne Raumforderung in Form eines Tumors auftreten, wie etwa einige Formen der sogenannte Hämoblastosen. Dabei handelt es sich um Erkrankungen des blutbildenden Systems wie zum Beispiel Leukämie. Einer von vier Hunden entwickelt während seines Lebens eine Krebserkrankung, und jeder 2. Hund über 10 Jahren stirbt an der Krankheit. Ähnlich wie beim Menschen zählt die Erkrankung zu den häufigsten Todesursachen.

Was ist Krebs?

Krebs beginnt auf der Ebene der Zelle. Soweit es heute erforscht ist, findet eine Genmutation statt, die zur Veränderung der Zellbildung führt. Solche Mutationen sind dem tierischen Organismus nicht fremd, sie finden regelmäßig statt. Normalerweise reagiert das Immunsystem rechtzeitig und unterbindet eine sich ausweitende Fremdzellenbildung. Warum dieser Sicherheitsmechanismus in manchen Situationen versagt und die Fremdzellen sich ungehindert ausbreiten können, ist noch immer Gegenstand der (veterinär-)medizinischen Forschung. Möglicherweise schwächt sich die Immunantwort mit dem Alter ab und/oder bestimmte Zellneubildungen finden eigene Wege, sich vor dem Immunsystem geschickt zu verbergen. Im Ergebnis jedenfalls beginnen die Fremdzellen den Organismus regelrecht zu durchdringen, häufig im weiteren Verlauf auch an Stellen im Tierkörper, die weit entfernt vom ursprünglichen Entstehungsort der Fremdzellen liegen: Der Krebs metastasiert, er bildet Tochtergeschwüre aus.

Was sind die Ursachen von Krebs?

Es werden vielen Ursachen für die Ausbildung von Krebs diskutiert. Wie oben beschrieben kommt es einerseits zu einem Versagen der körperlichen Abwehr. Andererseits gibt es offensichtlich auch bestimmte "Trigger", die die Häufigkeit von Mutationen steigern. In der Diskussion sind erbliche Vorbelastungen, bestimmte Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung und Umweltgifte sowie bestimmte Viren. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand muss man Krebs als ein komplexes Geschehen begreifen, dass oft nicht eindeutig einer bestimmten Ursache zugeordnet werden kann.

Symptome bei Krebs

Krebs fällt of lange nicht auf, weil seine Symptome unspezifisch sind. Vielfach hat man es mit folgenden Anzeichen zu tun:

 

  • Der Hund hat keinen Appetit mehr.
  • Er will sich nicht bewegen, hat keine Ausdauer mehr.
  • Beim Fressen treten Schluckbeschwerden auf.
  • Beim Absetzen der Exkremente treten Probleme auf.
  • Das Tier entwickelt Atemprobleme.
  • Wunden heilen nicht.
  • Das Tier blutet aus Körperöffnungen.
  • Ausflüsse treten auf.
  • Der Hund riecht merkwürdig.
  • Er lahmt oder zeigt eine ausgeprägte Gelenksteife.
  • Das Tier ist lethargisch.
  • Es treten Krampfanfälle auf.

 

  • Die Schleimhäute sind auffallend blass.

Diagnostik bei Krebs

In der Tiermedizin stehen heute alle diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung, die auch aus der Humanmedizin bekannt sind. Neben Ultraschall, Röntgen oder Computertomografie sowie diversen Laboruntersuchungen, ist es häufig immer noch das manuelle Tasten, mit dem ein Tumor erkannt wird. Krebserkrankungen bilden oft spezifische Veränderungen im Blut aus, an denen sie offenbar werden. Man spricht in diesem Kontext auch von Tumormarkern. Es ist immer von Vorteil, wenn eine Krebserkrankung möglichst früh erkannt wird. Das steigert die Chancen einer erfolgreichen Behandlung erheblich.


Behandlung von Krebs beim Hund

Klassische Methoden

Bösartige Tumore können oft chirurgisch entfernt werden. Besonders, wenn sie noch nicht metastasiert haben und ihre Lage einen chirurgischen Einsatz erlaubt. Ist ein solcher Eingriff unmöglich, etwa weil man gesunde Organe dabei schädigen würde oder der Tumor über einem großen Blutgefäß liegt, kann der Tumor mit Chemotherapie oder Bestrahlung zurückgedrängt werden. Chemotherapien bestehen aus der Zuführung von Zellgiften, die allerdings nicht nur die Krebszellen angreifen. Häufig kommt eine Kombination aller klassischen Behandlungsmethoden zum Einsatz. Chirurgisch wird heute nicht nur mit dem Messer, sondern auch mit dem Laser gearbeitet, der eine punktgenaue Vernichtung erkrankten Gewebes erlaubt.

  • Alternative Behandlungsmethoden

    Viele auch ergänzende Behandlungsmethoden zielen auf eine Stärkung des Immunsystems ab, um den tierischen Organismus selbst in die Lage zu versetzen, den Tumor zu bekämpfen. Es werden eine Vielzahl homöopathischer und ernährungstechnischer Prozesse beschrieben.

    Kann dem Krebs beim Hund vorgebeugt werden?

    Es ist nicht möglich, den Hund vor allen Umwelteinflüssen zu schützen. Ein artgerechtes Leben mit einer artgerechten Ernährung bietet einen gewissen Schutz, weil davon das Immunsystem profitiert. Auch die regelmäßige Untersuchung vor allem des älteren Hundes 1-2 Mal im Jahr beim Tierarzt eröffnet zumindest eine größere Chance dafür, dass Tumore früh erkannt werden. Übergewicht gilt als krebsfördernd. Helle und Hunde mit dünnem Fell sollten vor übermäßiger Sonnenstrahlung geschützt werden. Werden Hündinnen vor der ersten Läufigkeit kastriert, geht ihr Risiko für Mamma-Tumore gegen Null. Unkastriert liegt es bei 25 %.

    Behandlung um jeden Preis - Fragen der Ethik

    Einige Therapien wie die Chemotherapie sind oft mit starken Nebenwirkungen wie Übelkeit verbunden, und der Behandlungserfolg zeigt sich oft nur darin, dass wenige Monate oder manchmal nur Wochen an Lebenszeit gewonnen werden. Hier ist keine Heilung mehr möglich, die Behandlung ist palliativ (lindernd). Diese Lebenszeit kann aufgrund der geschilderten Nebenwirkungen von fraglicher Lebensqualität sein. Jeder Halter sollte deshalb zusammen mit dem Tierarzt in erster Linie auf das Wohlbefinden des Tieres schauen, wenn Behandlungen gegen den Krebs geplant und durchgeführt werden. Seine Lebensfreude und Lebensqualität muss im Vordergrund stehen, so schmerzlich der Verlust des geliebten Hundes für den Halter auch sein mag. In einigen Fällen ist das Einschläfern, beziehungsweise die Schmerzlinderung mit entsprechenden Mitteln die bessere Alternative bei der schweren Erkrankung Krebs. Vor allem sollte der Halter seinen Liebling bis zu seinem Ende liebevoll und sanft begleiten.

    Magendrehung

    Was passiert bei einer Magendrehung?
    Bei der Magendrehung, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) abgeschnürt und unterbrochen. Das abschnüren der Blutbahnen ist besonders schlimm für den Kreislauf des Hundes, das führt schnell zu einem Kollaps. Durch die verschlossenen Magenöffnungen kommt es zum Aufgasen des Magens, der Hund wirkt aufgebläht und bekommt einen harten Bauch.

    Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, ohne sofortige Operation führt sie innerhalb weniger Stunden zum Tod. Aber selbst nach einer erfolgreichen Operation ist noch nicht gewährleistet, dass der Hund überlebt. Oft sterben operierte Tiere in den ersten zwei Tagen nach der Operation an einer Blutvergiftung oder Herzversagen. Das überleben nach einer Operation hängt auch davon ab wie schnell die Magendrehung erkannt und operiert wird.

    Symptome:
    Hunde die eine Magendrehung haben zeigen Symptome wie Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Die Versuche zu erbrechen bleiben meist ohne Erfolg, auch Wasser kann nicht mehr aufgenommen werden. Der Bauch bläht sich zunehmend auf und wird hart. Der Hund wird apathisch und zunehmend schwächer.

    Beobachtet ein Besitzer diese Symptome sollte SOFORT ein Tierarzt aufgesucht werden, bei einer Magendrehung geht es oft um Minuten.

  • Ursachen:
    Die Ursachen für eine Magendrehung sind bis heute noch nicht ganz geklärt. Es gibt bereits einige Studien zum Thema, die immer mehr Anhaltspunkte für die Ursachen liefern. Es gibt schon einige bekannte Risikofaktoren, wobei bestimmte Ergebnisse durch neuere Studien wiederlegt wurden. So hatten beispielsweise viele Hunde mit leerem Magen eine Magendrehung, häufig kam sie auch über Nacht. Die Hunde hatten also weder gefressen, noch getobt. Das steht der Meinung, dass Hunde die große Mengen fressen und anschließend toben ein besonders hohes Risiko hätten, entgegen.

  • Wie kann man Vorbeugen?
    Lieber ein paar kleine Mahlzeiten statt einer großen Füttern-Eine Abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig.
    Kein übermäßiges Toben nach der Fütterung.